Unsere Projekte


Wir möchten euch heute Marianna aus Minsk  vorstellen.

Bereits als Kind hatte ihre Familie immer Tiere, die sie auf der Straße gefunden hatten.

Ihr persönlicher, aktiver Tierschutz begann vor ca. 3-4 Jahren, da hatten Nachbarn ihren Kater weggeschmissen und sie nahm ihn auf. Kurz danach rettete sie aus einem verschlossenen Keller einige Kitten, kurze Zeit später fand sie Kitten unter einem Tannenbaum...alle Kitten nahm sie bei sich auf und vermittelte sie. Eines Tages besuchte sie die Tötungsstation in Minsk und konnte sie nicht ohne einen Hund verlassen. Seit diesem Tag holt sie regelmäßig Hunde dort heraus, päppelt sie auf und vermittelt sie. Marianna konnte einige Leute als Pflegestellen gewinnen, aber wie so oft leider nur bezahlte PS, aber so ist sie in der Lage mehreren Tieren zu helfen.

In der Tötungsstation werden die Tiere immer dann getötet, wenn die Anlage zu voll ist.

Marianna will so vielen Hunden und Katzen wie möglich eine Zukunft ermöglichen, es wäre schön, wenn wir ihr gemeinsam dabei helfen könnten!!tation werden die Tiere immer dann getötet, wenn die Anlage zu voll ist.

 


Oma Gerdas wilde Katzenkolonie in Duisburg

 

Gerda kümmert sich um ca. 15 vergessene Seelen, die auf der Straße täglich um ihr Überleben kämpfen - Mitten in Deutschland.
Nach einigen Treffen an der Futterstelle war uns klar das Gerda und die Katzen dringend Hilfe benötigen.

 

Gerda braucht jeden Tag Futter, ca. 10 große Dosen a. 400g, ca. 1 kg Trockenfutter, Katzenmilch und natürlich verwöhnt sie die Mäuse auch mit Leckereien und Vitaminpaste.

Einige Katzen müssen dringend Kastriert werden. Alle müssen von Ungeziefer befreit und geimpft werden.


Ich bin Marina komme aus Lelchitsy, wohne und arbeite in Minsk. Ich helfe den Straßentieren seit 2011, habe eine ganze Zeit in Minsk geholfen. Danny, einen kranken Straßenhund, adoptierte ich und Straßenkater Simba meine Eltern. Im Moment lebt Danny bei meinen Eltern, da ich oft beruflich unterwegs bin. Als ich von Jana und ihre Tieren erfahren habe, wollte ich ihr gern helfen, denn in Minsk gibt es viele Tierschützer, während Jana nur mit ihrer Familie die Hunde versorgt. Regelmäßig nehme ich nun Straßentiere aus Lelchitsy mit zu mir nach Minsk und vermittele sie dort. Für Jana's Hunde suche ich über russische Plattformen neue Familien, durch diese Werbung werden viele Hunde vermittelt, gerade die Welpen finden so schnell ein neues zu Hause. Für die älteren und kranken Hunde ist es sehr schwer. Ich wünsche mir, dass auch diese Hunde ein schönes zu Hause finden und nicht ihr ganzes Leben bei Jana verbringen. Wir wollen jedem Tier die Chance geben, zu erfahren, was es heißt in einer richtigen Familie zu leben.


Ich bin Jana und lebe mit meiner Familie, 5 eigenen Hunden und 2 eigenen Katzen in Lelchitsy. Seit 2010 helfe ich den Straßentieren. In Lelchitsy gibt es viele Straßentiere, um die sich Niemand wirklich kümmert, sehr oft werden sie getötet. Mein Vater gab mir die Gelegenheit auf seinem Betriebsgelände, welches etwas außerhalb von Lelchisty liegt, einige Bereiche für die Straßenhunde abzutrennen. So habe ich angefangen diese Hunde aufzunehmen. Meine Familie unterstützt mich, so gut es geht. Ab und zu erhalte ich schon mal Spenden aus der Bevölkerung. Die Hunde leben in abgetrennten Bereichen, meistens in größeren Gruppen, einige wegen Unverträglichkeit dann auch alleine. Sie leben unter freiem Himmel, lediglich Hundehütten dienen dem Schutz.


 

 

Irina lebt in der Stadt Mozyr, im Gomel Gebiet, welches im Süd Osten von Belarus liegt. Die Stadt hat 110000 Einwohner. Aufgrund der paar Hügel und den kleinen Gebirgen wird es auch „weißrussische Schweiz“ genannt. Aufgrund ihrer Tierliebe wechselte Irina ihren Job, sie arbeitet nun 1 Tag und hat dann 3 Tage frei. Bei ihr leben derzeit über 35 Katzen im Katzenhaus, in einem großzügigen Raum mit Außengehege.

 

Das Katzenhaus betreibt Irina seit 2010.  Sie selbst hat 3 Hunde und 4 Katzen.


Lelchitsy ist ein kleiner Ort im Süden von Weißrussland. Hier leben ca. 9 000 Einwohner. Lelchitsy liegt fast an der Grenze zur Ukraine, ca. 15 km von der Grenze entfernt, nicht weit von Tschernobyl. Die nächste größere Stadt ist Mozyr und ist ca. 75 km von Lelchitsy entfernt. In Mozyr ist auch unsere Tierärztin. Wenn jemand krank wird, fährt Jana immer zu ihr, denn in Lelchitsy gibt es ein paar Tierärzte, die sich nur mit Kühen und Schweinen auskennen. Die Tierärztin ist sehr nett und hilft auch den Straßentieren. Jana kann sie jederzeit anrufen, falls es einen Notfall gibt. Alle 2-3 Monate kommt sie nach Lelchitsy um die Hunde und Katzen der Bewohner zu kastrieren, so auch die Hunde von Jana. Minsk liegt ca. 300 km von Lelchitsy entfernt.